Referent*innen:
Dr. iur. Saskia Thomi
Oberassistentin Institut für Familienforschung und -beratung, Universität Freiburg
Diskrepanz zwischen Recht und Realität – Grosseltern im Familienrecht
Prof. Dr. Alexander Seifert
Dozent, Institut Integration und Partizipation, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Zwischen Enkelbetreuung und eigenem Leben: Grosseltern aus gerontologischer Sicht
Podiumsteilnehmerinnen:
die beiden Referent*innen und
Thomas Baerlocher
Vize-Präsident (BS) der Grauen Panther
Anne Uphoff
Projektkoordinatorin für intergenerationelle Angebote, Pro Senectute beider Basel
Moderation:
Frau Catherine Riesen
Kommunikationsberaterin, comm.versa GmbH
Ohne Grosseltern würde vieles im Familienalltag nicht funktionieren. Sie hüten die Enkelkinder, springen bei Krankheit ein, holen die Enkelkinder von der Schule ab und ermöglichen es den Eltern so, Beruf und Familie zu vereinbaren. Weil heute häufig beide Elternteile erwerbstätig sind und familienergänzende Betreuung vielerorts knapp und teuer ist, hat ihre Bedeutung noch zugenommen. Wie unentbehrlich sie sind, zeigte sich besonders deutlich in der Coronakrise: Als Grosseltern zur Risikogruppe zählten und Kontakte eingeschränkt werden mussten, fehlte vielen Familien plötzlich eine zentrale Stütze, im Alltag ebenso wie emotional. Doch Grosseltern sind mehr als eine «Gratis-Kita»: Sie vermitteln Werte, Alltagswissen, Familiengeschichte und Geborgenheit. Gerade in Krisen wie Trennung, Krankheit oder Überforderung der Eltern bieten sie oft verlässlichen Halt. Aber werden diese Leistungen rechtlich und gesellschaftlich angemessen anerkannt?
Das Centrum für Familienwissenschaften und der Stab des Bereichs Jugend, Familie und Sport des Erziehungsdepartements Basel-Stadt sowie die Juristische Fakultät der Universität Basel wollen sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion dieser Thematik annehmen. Nach zwei einführenden Referaten diskutieren die Referent:innen zusammen mit zwei Gästen, die sich für die Belange dieser Generation einsetzen.
Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen, die mit Familienthemen zu tun haben, aber auch an sonstige Interessierte. Im Anschluss an die Diskussion findet ein Apéro statt, an welchem die Gespräche weitergeführt werden können und sich Gelegenheit zur Vernetzung bietet.
Im Anschluss an die Diskussion findet ein Apéro statt, an welchem die Gespräche weitergeführt werden können und sich Gelegenheit zur Vernetzung bietet.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Aufgrund der beschränkten Platzzahl wird um Anmeldung bis spätestens 13. Nov. 2026 unter diesem Link gebeten.